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 SY BUDLUP

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E-Mail an Esther und Carlo


Hola ihr Lieben Babysitter

Wie geht es denn mit YURI LUCIAN und vor allem wie ergeht es denn euch mit ihm? Kriecht er schon?

Wir möchten uns noch einmal herzlich dafür bedanken, dass ihr euch so spontan Zeit für uns genommen habt! Das, zwar kurze aber starke Zusammensein mit euch hat uns mit Licht gefüllt. In der Tat ist es ein gutes Gefühl, es Wert zu sein, ein solches Geschenk entgegennehmen zu dürfen!

Oft kreisen unsere Gedanken um euch und wir fragen uns, wie es euch denn so geht in eurer schwer bewegten Zeit? Der Herbst ist bei euch schon bald vorbei und so wahrscheinlich auch euer Besuch bei den Lakota- Indianern in den Black Mountains? Wie war denn euer Ausflug in die USA? Ist da etwas bei euch angekommen von der traditionellen Spiritualität der Indianer?


Und wie ist es uns ergangen?

Hans hat ja während unseren Ferien in der Schweiz wieder einige Gegenstände für die Budlup gekauft. Da waren z.B. ein neuer Kochherd und ein Heizofen für die Reise nach Patagonien mit dabei. Diese sind hier kaum zu erhalten, aber schicken lassen wollten wir sie nicht, denn man bezahlt hier ca. 100% Steuern bei der Einfuhr. Also kam alles in das Fluggepäck, mit der Hoffnung, dass uns in Buenos Aires beim Zoll keiner überprüft. Wir hatten sogar noch ein zusätzliches Gepäckstück mit dabei, d.h. 5 Stücke à 25kg! Beim Ausgang in Buenos Aires wurden wir, nicht ganz überraschend, zu den Röntgenapparaten geschickt. Jedes Gepäckstück musste durch, aber niemand hinderte uns beim weiter gehen! Hans war so glücklich, dass er in der Hetze beim "so schnell wie möglich raus hier" seinen Computersack mit den beiden Laptops beim Apparat liegen liess. Als er draussen war und sein Ungeschick bemerkte, war es zu spät um auf demselben Weg wieder zurück zu kehren.

Jetzt wurde es doch noch brenzlig. Hoffentlich hat niemand seinen Rucksack geklaut! Er suchte einen Mann von der Fluggesellschaft und mit ihm konnte er durch viele Hintertüren zurück zu den Apparaten, wo sein Sack noch auf ihn wartete und wo der Zöllner Hans wiedererkennend an- oder auslachte!? Nach Hause zum Boot war dann das Taxi bis obenhin voll mit unserer Bagage, so dass ich der Fuhre 3 Std. mit dem Zug hinterher reisen musste. Seither versuchen wir geduldig unsere innere Ruhe, die uns im alten Leben, inkl. Rückreise abhanden gekommen ist, wieder zu erlangen. Hans findet es immer wieder erstaunlich, wie schnell und ansatzlos er zurückdriftet, kaum sind wir in Zürich-Kloten gelandet und wie lange es dauert, bis er wieder im neuen Leben ankommt. Bei mir ist es nicht ganz so krass, da ich jeweils keiner bezahlten Arbeit nachgehe und generell etwas ruhiger und langsamer (sprich weniger hektisch) bin wie er. Und damit wäre wieder einmal belegt, dass sich Gegensätze anziehen!

In den 8 Wochen, die wir nun schon wieder auf dem Boot sind, hat Hans den neuen Kochherd eingebaut und darüber aus Holz auch noch einen Dampfabzug mit Filter angefertigt. Alles sieht sehr schön aus und obendrein funktioniert es sogar noch so wie es sollte. Anschliessend ölte er das Holzdeck, welches er im letzten Herbst (Europas Frühling) in dreimonatiger Arbeit neu gebaut hatte. Und weiter hat er vor 14 Tagen begonnen, den Holzaufbau des Schiffes zu reparieren und vorzubereiten, um ihn neu mit 2K Farbe streichen zu können. Das ist dringend nötig, da der alte Lack bereits angefangen hat zu reissen und abzublättern. Des weitern benötigen die Gasflaschen eine neu zu konstruierende Halterung und viele Dinge mehr stehen auf der Tuwas-Liste, so dass wir in diesem Jahr wohl kaum mehr Richtung Süden aufbrechen können. Und weil dem so ist, werden wir vermutlich ein weiteres Jahr hier in der Region bleiben, um nächstes Jahr im August (Ende Winter) frühzeitig losfahren zu können.


Fazit: Wie man sein Leben auch lebt, es ist ganz einfach spannend, oder?


Es grüssen euch von der Budlup aus Argentinien ganz herzlich

Hans und Monika

Berichte:

 

 





Herd mit Abzughaube

Zerstreuung

Speigat

Restauration Aufbau 1

Restauration Aufbau 2

Verpflegungsnachschub

Fest der Vertreibung

der Engländer

aus Buenos Aires

das neue Gesicht

Dezember Idylle

unser Kristbaum