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 SY BUDLUP

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Der Wechsel:
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Der Wechsel

Zwei Jahreszeiten in einem Tag durchleben! Im tiefen Winter in Zürich einsteigen und im Hochsommer in Buenos Aires aussteigen und erst viel später mit dem Körper ankommen, so in etwa die Erfahrung dieser Reise.


Was jetzt kommt, erachteten wir lange nicht unbedingt als erzählenswert. Doch, man vergisst so vieles, vor allem die Details, wenn man sich keine Notizen macht. Und alles, auch die Folgenden sind Bestandteil des Ganzen, sowie das Eine nicht ohne das Andere sein kann. Oft kommt es auch so, dass man dann eine Arbeit in Angriff nimmt ohne mit der andern, die sich erst noch zeigen wird, rechnet. Fazit ist dann, was ich auch schon an anderer Stelle beschrieben habe, dass das was man eben schnell zu erledigen gedenkt in echte Arbeit ausartet und dich viel länger wie geplant in Anspruch nimmt. Ganz extrem wird es dann, wenn man dazu neigt alles perfekt hinzaubern zu wollen, denn dann wird es eine <never ending story>. Ich tue gut daran, mir Gesagtes immer wieder vor zu beten, denn auf gar keinen Fall wollen wir den Rest unserer Reise hier verbringen.


Ganz oben auf der <tu was Liste> stehen die Leckstellen im Dach des Decksalons. Bei starken Regenfällen oder überschiessender See haben immer wieder Tropfen den Weg ins Innere und zu den aufgebauten Navigationsinstrumenten gefunden. Und fast noch schlimmer, die helle Spruce-Holzverkleidung der Decke hat sich im Leckbereich angefangen dunkel zu verfärben! Da frühere, naheliegende Reparaturbemühungen im Bereich des Garageluks (Schiebeluk des Niedergangs) wenig fruchteten, artete es diesmal in einer Grossoffensive aus! Selbst die aufgeklebten Solarpaneele nebst Luk, Handreling und Teile des Teakdecks wurden dabei gestrippt. Nach dreimaligem Ausstreichen mit Epoxy und dem Einfliessen lassen in aufgedeckte Holzrisse bestand der kreative Teil dieser Operation im wieder zusammenfügen des Puzzles. Nach vielen, vielen Stunden in unbequemen Stellungen, schraubend, schleifend, streichend, ausfugend und lackierend standen wir schon fast stolz vor dem Produkt, weil man nichts von alle dem, was wir anstellten, sah. Nur gut, dass wir uns dazu entschlossen haben auch die Solarpaneele zu entfernen! Denn beim vorsichtigen Anheben hatten wir unvermittelt eines der Anschlusskabel lose in der Hand. Es war unter der aufgelebten Abdeckung, unbemerkt durchgerottet, hat also seit…? keine Leistung mehr abgegeben.


Berichte:

 

 





Turbulenzen über Brasilien

Anflug Buenos Aires

brav gewartet

Sommer in Ensenada

bei Hochwasser

da wird ja geschafft

Zeitvertreib

Spielereien

Überraschung

Dichtung