Compass

 SY "BUDLUP"

                                     HBY3891 - MMSI 269432000


On the move:
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On the move
In Tages Etappen haben wir uns am 16. April auf den Weg gemacht. Mit Harveys Unterstützung bin ich langsam dabei die Ruhe und das Gleichgewicht wieder in mich hineinfinden zu lassen. Er hat einen positiven Einfluss auf mich, die Gespräche mit ihm bauen mein Selbstbewusstsein wieder auf und mit ihm bin ich dabei Gelassenheit zu lernen.
Allein auf seiner Pegasus kann er unmöglich länger wie 12 max. 14 Stunden hinter dem Steuer stehen, es sei denn, der Wind bläst so schön gleichmässig und kräftig, dass er die Windfahnensteuerung einsetzen kann. Seit wir von Angra weg sind, hat der Wind allerdings nie richtig mitgespielt. Zu oft mussten wir den Motor arbeiten lassen und das war für Harvey eine echte Strapaze. Zu zweit bei uns an Bord ist Zeit für alles, schlafen, essen, Toilette, Kartenarbeit, unmögliche Kurse segeln und den Motor einfahren etc. Bei einem Einhandsegler ist das alles viel schwieriger, in Küstennähe bis gar gefährlich!
Drei Wochen sind schon vergangen seit wir hier in Santos, der Wasserkante Sao Paulos, der Wirtschaftsmetropole Brasiliens, Anker gesetzt haben. Wir warten hier mit Harvey auf seine Teile und auf den Wind, der auf sich warten lässt. Wir reparieren, was längst schon auf einer imaginären Liste stand oder was sich unabwendbar aufdrängt. Kaum zu fassen, so ein Boot liebt es irgendwie, wenn man sich mit ihm beschäftigt, es anfasst, die Farbe seines Holzes leicht anschleift und es mit Farbe und Pinsel hingebungsvoll neu streicht. Ist das die Antwort darauf, warum ein Boot eine Sie ist? Erst vor etwas mehr wie vier Wochen haben wir uns, während vier Monaten, intensiv zu ihrem Wohl mit ihr beschäftigt und so wie wir jetzt wieder ran gehen müssen, scheint sie nie genug zu bekommen! Harvey sagt dazu: „ Auf einem Boot macht man nie den letzten Anstrich!“ Das Ganze ist ein Prozess, der so lange andauert wie es zu Diensten steht.
Zwei Mal die Woche fahren wir mit einem Taxi zum Einkauf. Wir liegen etwas abseits bei der Marina Supmar auf der grossen Insel Santo Amaro. Der Hauptort Guaruja liegt etwa 5km entfernt am Atlantik drüben und es ist zu weit für uns, um dahin zu gehen, hoch lebe das Bordfahrrad! Bis anhin haben wir Santos, auf der andern Flussseite, noch mit keinem Besuch beehrt, aber wenn die Flaute noch lange anhält, ist auch dafür noch Zeit.

 

Kurs und Windrichtung
Santos wir kommen
Glueck in ruhigem Creek
guten Morgen
Reparatur Time
gewusst wie
Implantat
saubere Sache
Wiederherstellung
wie wenn nichts wäre
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