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 SY "BUDLUP"

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Überläufer

Den Januar verbrachten wir damit, die mitgebrachten Teile einzubauen und das Boot für die Überfahrt nach Brasilien vorzubereiten. Auflockerung und Abwechslung war der Reihe nach: Die Weihnachtsfeier mit den Einheimischen, meiner und Monikas Geburtstag sowie der Abschied von unseren liebgewonnenen Bootsfreunden. Für die Feten haben wir uns jeweils etwas Gutes von den Einheimischen bei den Baracken zubereiten lassen. Gegessen und getanzt wurde alsdann gemeinsam mit allen Anwesenden zu Bongo Rhythmen die die Nacht verzauberten. Die Silvesterparty mit Übernachtung und Frühstück verbrachten wir als Gäste in einer riesigen Hotelanlage am Meer! Marcel mit Frau, ihres Zeichens Hotelmanager sind Segelfans und besitzen einen Katamaran am Gambia womit sie gelegentlich Segelausflüge mit betuchten Hotelgästen unternehmen. Mit etwas Glück kann man Marcel abends an der Denton - Bar bei den Baracken antreffen, wenn er vom Trubel des Hotelbetriebs flüchtet. Hier hofft der Belgier, der in Gambia seit über 10 Jahren erfolgreich tätig ist von zufällig anwesenden Fahrtenseglern etwas abgelenkt zu werden. Für Leute wie wir, die immer barfuss und mit leichtester Kleidung unterwegs sind war diese gigantische Feier eine echte Herausforderung! Mit teilweise geborgter, steifer Kleidung, unter hunderten von einflussreichen Gästen, genossen wir uns und ein fantastisch dargebotenes Buffet mit Live Musik und allem was dazu gehört bis zum Morgengrauen. Richtig wohl fühlten wir uns, wie wir andern Tags, im Jahr 2007 wieder zurück an der Denton Bridge aus dem Taxi stiegen und allen Neugierigen berichten konnten. Glücklich, zurück in unserer Welt!

Ab 26. Januar schreibt Monika ins Logbuch:
Auf nach Brasilien
Um 1300 Uhr können wir losfahren, 3Std vor Hochwasser. Dies wird sicher reichen, um mit unserem Tiefgang von 2m durch den Chitabong Bolon zu fahren. So haben wir genügend Zeit, um das Boot fertig zu klarieren.
Pünktlich um 13.00 ging es los, aber wir sollten doch noch ins Schwitzen kommen, denn bei der Ausfahrt aus dem Bolon blieben wir zweimal stecken. Hans konnte uns zweimal aus dieser misslichen Lage befreien. Um 15.00 passierten wir Banjul und erreichten das offene Meer. Jetzt konnten wir die Segel setzen. Da sich Hans immer noch nicht von seinem Durchfall erholt hatte, gab es Kartoffelbrei und Corned Chicken zum Znacht. Beim Eindunkeln wurde es gefährlich wegen all den Fischern, welche mit ihren Piroguen, zum Teil unbeleuchtet, unterwegs waren. So hiess es „gut Ausguck halten“!

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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