Compass

 SY BUDLUP

                                     HBY3891 - MMSI 269432000


Liebe Freunde:
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Nach einiger Zeit der Besinnung und zwei mehrmonatigen Aufenthalten in der Schweiz sind wir am 4. Dezember des Jahres 2005 wieder zu unserer BUDLUP nach Las Palmas auf Gran Canaria zurückgekehrt.

 Was damals war

Am 13.11.04 haben wir unseren ersten Versuch Porto Santo anzulaufen nach sechs Stunden abgebrochen und haben wieder Kurs Festland angelegt. Die Windrichtung Nord hätte ja noch gestimmt, und mit sechs Windstärken und 7,5kn haben wir auch gut Fahrt gemacht. Hochgerechnet wären wir schon nach drei Tagen und Nächten an Stelle der vier kalkulierten da gewesen, aber der Seegang hat Monika so arg zugesetzt, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie das überleben wird. Also haben wir gedreht und haben uns die folgenden acht Stunden hart am Wind nach Sesimbra zurück gekämpft. Mein erster Offizier und bester Koch ist auf diesem Stück Weg zur Einsicht gekommen, dass es wohl doch bequemer gewesen wäre vor dem Wind weiter zu laufen, anstelle sich durch diesen Hack zu beissen. Aber was soll’s, kaum hatte sie den Fuss um 0.30 Uhr auf dem Trockenen, war der Fall für sie klar: “Morgen probieren wir das noch einmal!“ Und ich? Ich war noch ganz gebrochen von der Fahrt, ich konnte nicht fassen wo sie plötzlich diesen Punch her holt.

 Anlauf zum Zweiten

Am 15.11. um 10.40 haben wir den zweiten Versuch gestartet und Monika hat ins Logbuch notiert: <Heute versuchen wir es nochmals nach Madeira. Die See ist viel ruhiger, doch nun ist auch der Wind etwas schwächer. Um 15.00 gab es z’Mittag: Beefsteak, Brokkoli und Kartoffeln, anschliessend Kaffee und etwas Süsses. Die Segel stehen gut, Vollzeug 4-5kn Fahrt. Hans legt sich für eine Stunde hin, und ich sehe die ersten Delfine in diesem Jahr. Sie begleiten uns während zwanzig Minuten>. Am zweiten Tag auf See: <Hans hat keine Lust mehr. Er möchte zurück und nicht die ganze Strecke nach Madeira motoren, denn gestern Abend um 20.45 ist der Wind eingeschlafen. Ja was sollen wir nun machen? Ein drittes Mal werden wir sicher nicht mehr diese Fahrt antreten. Wir rechnen aus, dass wir genügend Diesel haben um die Inseln zu erreichen. Also, es geht weiter. Um 17.00 kommt für kurze Zeit endlich wieder Wind auf. Wir geniessen unter Segel einen ruhigen und wunderschönen Sonnenuntergang. So verläuft der Rest der Fahrt: Motor an, Motor aus etc., insgesamt ist der Motor auf dieser Fahrt 31.5 Stunden gelaufen. Die Krugs ist, dass wir zwar eine Windsteueranlage aber keinen Autopiloten haben der uns das Steuern unter Motor abnimmt, und so müssen wir die Arbeit von Hand machen. Steuergehen zu zweit, abwechselnd je drei Stunden, Tag und Nacht! Am 18.11. um 08.30 machten wir im Hafen von Porto Santo die Leinen fest und zum letzten Mal den Motor aus. Wir sind draussen im Atlantik angekommen.


Berichte:

 

 





Sesimbra

Baden liegt drin

Zeichen für mehr Wind!

Besuch 100sm off shore

Sunset der Dritte

Heimleuchte

klarende Ansicht