Compass

 SY BUDLUP

                                     HBY3891 - MMSI 269432000


Kurze Weile:
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Unsere Reise zu den 965sm entfernten Kapverden starteten wir am Montag den 3. April und dauerte 7,5 Tage. Das Absetzen von den Kanaren gestaltete sich turbulent. Die Acceleration Zone, die jede Insel umspült bescherte sturmähnliche Verhältnisse mit viel grünem Wasser über Deck. Die rechtzeitig weg gerefften Segel liessen wir über Nacht stehen, und die Reise begann sich gemütlich zu gestalten. Am dritten Tag, als der Wind etwas einbrach und der Speed unter drei Knoten gefallen war, probierten wir das mit dem Spinnacker noch einmal. Diesmal aber klappte es ganz ordentlich. Die durch den Spinnacker stabilisierte Budlup lief mit angenehmen 5 kn Fahrt durch Berg und Tal. Nur zu schnell wurde es Abend und kurz vor Dunkelheit bargen wir den Lappen, denn ich erwartete mit dem Einbruch der Nacht eine Windzunahme. Am sechsten Tag machten wir diese Übung mit dem Spinnaker noch einmal, liessen ihn aber die Nacht über stehen, weil die über Kurzwelle hereingeholten Gripfiles, die die Windvorhersage auf einer Karte darstellen mässige Verhältnisse vorhergesagt haben. Schon früh am Abend des letzten Tages unserer Reise haben wir die Segelfläche verkleinert, um bei zuviel Geschwindigkeit nicht in der Nacht am Zielort Tarrafal auf Sao Nicolao einzutreffen.

Als wir um 08:00 um die Hoek in die Bay von Tarrafal einbogen hat uns Henny, die gute Seele des Trans - Ocean - Vereins hier im Ort per VHF Radio auf Kanal 15 aufgerufen und willkommen geheissen. Henny betreibt hier als ehemaliger Spitzenkoch im Ruhestand eine Kochschule. Vermehrt hat er begnadigte Einheimische zu seines gleichen ausgebildet, und mit diesen zusammen bekocht er mit Hingabe allzeit gerngesehene Gäste. Für uns Segler (sechs) in der Bucht hat er sich auch als Reiseleiter engagiert, und das hat er genau so gut gemacht wie kochen. In einem dicht gedrängten Programm und viel Hintergrundinformation haben wir einen umfassenden Eindruck dieser gefälligen Kapverdischen Insel erhalten. Die Leute hier sind sehr freundlich, fröhlich und friedliebend, sie grüssen oder winken immer und sind glücklich, wenn es uns hier bei ihnen gefällt.

Unser Bootsrumpf ist dicht mit Entenmuschel bewachsen. Klar ein Zeichen dafür, dass wir uns auf den Weg nach Dakar machen sollten solange das Boot noch läuft, denn da wollen wir es aus dem Wasser nehmen und das Unterwasserschiff neu streichen. Das werden wieder ca. vier Tage sein die wir Richtung Osten (Afrika) segeln, aber davon mehr das nächste mal mit lieben Grüssen von der BUDLUP    Hans & Monika


Berichte:

 

 





au zu den Kapverden

zum ersten mal allein

lächel ist Arbeit

Hallo Sao Nicolau

in der Bucht von Tarrafal

zu Gast bei Henny

TO-Stützpunkt-Leiter Henny

wundervolle Insel

unterwegs mit dem Taxi

unterwegs mit dem Esel

grün durch Kondensat

keine 20m weiter

Jakaranda auf 1100m

arm aber freundlich