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 SY BUDLUP

                                     HBY3891 - MMSI 269432000


Segeln par exellence:
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Segeln par excellence

Schon bei Zeiten verlassen wir den Ankerplatz  mit dem schönen Städtchen Corralejo. Eine schöne Küstensegelei erwartet uns. Kaum ausserhalb der Inselabdeckung von Los Lobos fängt uns guter achterlicher Wind ein und treibt uns nach Süden. Nach acht Std. und 41sm setzen wir im sehr windigen Hafen von Gran Tarajal den Anker und lassen uns achteraus an den Steg, zwischen zwei andere Boote blasen.

Eine gemütliche Fahrt von 22sm in fünf Std. machen wir andern Tags nach dem grossen Touristenort Morro Jable ganz im Süden von Fuerteventura. Hier bleiben wir drei Tage und lassen es uns auch nicht nehmen das erste Mal an einen Strand zu liegen. Ein wirklich suppriger Sandstrand mit üppigem Treiben und drei Reihen Liegestühlen. Die Hauptmotivation dies zu tun war wohl auch mein stark angeschwollener rechter Fuss, nachdem ich beim Anlegen an einen gebrochenen Steg hastig aus dem Boot gesprungen bin und dabei einem Gusseisenpoller einen Penalti versetzt habe. Dank der gekonnten Pflege meines ersten Offiziers, Schiffarztes und besten Kochs an Bord konnte ich schon nach drei Tagen ohne verzerrten Gesichtsausdruck durch das grossräumige Hafenareal jockeln um das Leben zu geniessen. Auf einem meiner Streifzüge wurde ich dann auch Zeuge wie ein Hochseefischer einen Marlin von 250kg eingefahren hat. Eine wirklich eindrückliche Erscheinung so ein wunderschönes Geschöpf, eigentlich zu schön um umgebracht zu werden! Zumal ein Fischer auf einem Charterboot, obwohl er einen erklecklichen Betrag für die Teilnahme hinblättern muss kein Anrecht auf seinen Fang hat. Dieser gehört dem Bootseigner!

Die letzte Seereise dieses Jahres treten wir 23.8. an. Wir wissen es zwar noch nicht, aber wir tun es trotzdem! Wir fahren über die offene See nach Las Palmas, wo unsere Freunde Erna und Jerry Magnussen von Steg Nr.11 auf uns warten, und einen Platz für uns reserviert halte. Die Reise dauerte 11.30 Std. für 58sm. Uns ist aufgefallen, dass wir auf der ganzen Reise nie mehr Tuch als die Genua gesetzt haben. Nicht zuletzt deshalb, weil sie problemlos aus dem Cockpit heraus gerefft werden kann, und trotzdem hatten wir mit An- und Ablegen im Durchschnitt seit Islas Graciosa 4.8kn pro Std. zurückgelegt.

Uns gefällt das Reisen mit unserer Budlup, und so beschliessen wir einstimmig, wenn wir aus der Schweiz zurückgekehrt sind, wollen wir weiterfahren. Für die Weiterfahrt haben uns so eine Vorstellung zusammen gebastelt was wir noch alles an Bord haben wollen. Voll motiviert habe ich mir noch vor unserem Heimflug Mitte September eine Selbststeueranlage von Robertson angelacht und eingebaut. Mein Freund Jerry hat mich dabei nicht unwesentlich unterstützt. Wir haben auch einiges an Freizeit zusammen verbracht. Magnussons sind schon über ein Jahr auf den Kanaren und haben auf dieser Insel schon einige Exkursionen und Wanderungen unternommen. Durch sie haben wir viele schöne Plätze gesehen und einen echt wertvollen Eindruck dieser fast kreisrunden Insel mit ca. 50km Durchmesser erhalten.


Berichte:

 

 




      












      

















Las Palmas Fähre






ein windiger Hafen






Alltag


































Bordwandputzen






Stadtbesichtigung